StartseiteAktuellesKundgebung für eine menschliche Zukunft am Samstag, 5. Dez., ab 14:45 Uhr am Aachener Elisenbrunnen
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen wieder die Maßnahmen, die die Regierungen im Zuge der ‚Corona-Krise‘ verfügt haben und anlässlich des Aktionstages der Kampagne ‚Abrüsten statt Aufrüsten‘ auch das Thema ‚Krieg und Frieden‘.
Zu Beginn musste Horst Wontka, der die Kundgebung polizeilich angemeldet hatte, die üblichen ‚Hygiene-Vorschriften‘ verlesen, wie es inzwischen ‚Vorschrift‘ ist. Das Moderatorenteam, Jochen Leuchter und Dr. Stefan Bohnert, übertünchten in ihrer lockeren Form das ‚Amtliche‘ schnell und Leuchter bezog in seinem brillanten Vortrag zu Propagandaformen, die gerade auch jetzt in der ‚Corona-Zeit‘ angewandt werden, die vielen Zuhörer, die trotz des kalten Weters gekommen waren, durch Fragen mit ein. Marion Hübner, Katharina Effe und Horst Wontka trugen abwechselnd die zahlreichen Argumente der ‚Anwälte für Aufklärung‘ vor, die die Rechtsanwälte der regierungsamtlichen Propaganda entgegenhalten. Diese Argumente lagen auch gedruckt als Flyer(1) für die Zuhörer bereit. Der Aachener Arzt Dr. Hans-Jürgen Peters trug engagiert aus dem offenen Brief an die Bundeskanzlerin vor, den er zusammen mit der Initiative „Ärzte stehen auf“ unterzeichnet hat.(2) Robert Schmid klagte in seinem Vortrag die nach seiner Meinung völlig ungerechtfertigte Beschneidung unserer Grundrechte durch das verabschiedete sogenannte ‚3. Bevökerungsschutzgesetz‘ an und mahnte an, dass dieses Gesetzt gefährlichem Totalitarismus den Weg bahnt. Zum Thema ‚Krieg und Frieden‘ las Dr. Ansgar Klein noch einmal aus der Botschaft des Theologen Dr. Eugen Drewermann vor, die Drewermann zur Videowiedergabe seiner ‚Stukenbrock-Rede‘ am 1.November in der Elisenbrunnen-Rotunde geschrieben hatte und ergänzte diese klare Botschaft für Frieden(3) mit Zitaten aus Bundeswehr-Unterlagen, die die Kriegsbereitschaft der NATO erschreckend deutlich machten. Recht provokative Thesen, die der Publizist Ullrich Mies in der Wochenzeitung ‚Demokratischer Widerstand‘ veröffentlicht hat,(4)  trugen Claudia Sauder und Katharina Effe vor. Die Zuhörer sparten auch hier nicht mit Applaus. Zum Schluss erklang, wie schon oft auf diesen Kundgebungen, das gemeinsam gesungene Lied: „Die Gedanken sind frei“.
(2) Mit drängender Sorge“  (http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=27122 )
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