Samstag, 7. Februar 2026, 15 Uhr am Aachener Theater: 43. Kundgebung gegen Krieg!
Dokumetation –>> unten!
In einer Zeit, in der
— der Krieg in der Ukraine weiter wütet,
— die Bundesregierung nichts unternimmt, um die für dieses Jahr geplante Stationierung von US-Mittel- und Langstreckenraketen in Deutschland zu verhindern und sogar selber Langstreckenraketen = Erstschlagswaffen in USA kaufen will < https://www.nachdenkseiten.de/?p=144835 >,
— Ex-Außenminister Joschka Fischer die Atombombe für Europa fordert und Kanzler Merz bekannt gibt, dass Gespräche über einen europäischen atomaren Schirm geführt würden < https://www.nachdenkseiten.de/?p=145703 >,
— unsere Petition für die Rücknahme der unmenschlichen EU-Sanktionen gegen deutsche Journalisten in 2 Wochen nur 215 Unterschriften erhält < https://www.openpetition.eu/petition/online/tod-der-meinungsfreiheit-durch-eu-sanktionierung-kritischer-stimmen >
setzen wir uns alle ein für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit!
und zwar am Samstag, 7. Februar, 15 Uhr am Aachener Theater zur 43. Kundgebung gegen Krieg!
Veranstalter: Das Aachener Bündnis „Diplomatie – statt Waffen und Sanktionen!“ (Aachener für eine menschliche Zukunft, Arbeitskreis GewerkschafterInnen Aachen, Freie Linke Aachen, Friedensinitiative Querdenken 241 Aachen)
Kommt alle! Wir müssen das Schweigen brechen, in dem offensichtlich die Mehrheit verharrt!
Die polizeiliche Anmeldung der Veranstaltung ist bestätigt.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
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Dokumentation:



Jörgs Rede (teilweise Stichworte für freie Rede):
Viele Menschen haben schon etwas über moderne Kriegsführung gehört, dabei denkt man meist an künstliche Intelligenz, Cyberangriffe und Hyperschallraketen. Doch spielen auch Drohnen eine große Rolle.
Der Ukraine-Krieg begann mit Panzern und Artillerie-Waffen, jetzt sind es kleine Drohnen, die gepanzerte Fahrzeuge angreifen und Soldaten töten. Direkt an der Frontlinie bleibt keine Bewegung mehr unerkannt.
Laut dem ukrainischen Militär sind 70-80% der Verluste auf den Einsatz von Mini-Flugkörpern zurückzuführen.
Es sind meist Kamikaze Drohnen, die ihr Ziel suchen und dann bei einem Angriff selbst zerstört werden.
Sogenannte FPV Drohnen (First Person View) werden von einem Piloten gesteuert. Er sieht die Bilder, die von der Drohne gesendet werden in der „Ich“ Perspektive.
In den letzten Jahren wurden Drohnen meist per Funk gesteuert. Diese Funkverbindungen sind jedoch störanfällig: Sie können geortet, gestört oder vollständig blockiert werden. Als Reaktion darauf kommen nun Drohnen zum Einsatz, die über ein extrem dünnes Glasfaserkabel mit ihren Piloten verbunden sind. Das Kabel wird während des Flugs abgerollt und ermöglicht eine direkte, stabile Verbindung – praktisch immun gegen Funkstörungen.
Russland und Ukraine produzieren zusammen mehrere hunderttausende Mini-Drohnen jeden Monat. Sie werden meist aus harmlosen Einzelkomponenten (meist aus China geliefert) zusammengebaut und können billig hergestellt werden.
— Kurze Erläuterung zu den Bildern an der Frontlinie
Teile der Frontlinie sind mit dünnen, silbernen Glasfasern überzogen. Bilder findet man dazu im Internet. Diese Drohnen sind leise und schwer zu orten.
Die Reichweite variiert. Während Drohnen per Glasfaser gesteuert zwischen 20 – 40 km zurücklegen können, erreichen Funk-gesteuerte Drohnen auch Ziele tief im Hinterland.
Auch Deutschland stellt Drohen her und ist somit an dem Krieg beteiligt. Die Bundesregierung wollte im letzten Jahr 6000 „autonome Waffensysteme“ an die Ukraine liefern. (Genaue Zahlen über die tatsächliche Lieferung konnte ich nicht finden.)
Dazu gibt es einen interessanten Artikel auf den Nachdenkseiten der im Sommer 2025 veröffentlicht wurde. Hierbei handelt es sich nicht um Aufklärungs-Flug-Geräte, es sind Kampfdrohnen vom Typ HX-2.
Es ist ein fliegendes Waffensystem ausgestattet mit künstlicher Intelligenz, das autonom agieren kann. Sie ortet, erkennt, entscheidet und zerstört.
Die KI analysiert Bewegungsmuster, lernt aus vorherigen Einsätzen, passt sich an. Bei Störsignalen agiert sie vollständig offline, das heißt: Kein Kontakt zur Kommandozentrale nötig, kein Eingreifen mehr möglich.
Noch beunruhigender: Diese Drohne ist netzwerkfähig. Sie kann mit anderen Drohnen im „Schwarm“ kommunizieren.
Was zuerst nur als „Entlastung des Soldaten“ gedacht war, wird zum Verlust menschlicher Kontrolle.
….
Moral und Ethik rücken in den Hintergrund, und der Gesetzgeber schafft keinen klaren Rahmen für diese neue Technologie.
– Der Hersteller verweist auf die „technische Neutralität“.
– Die Bundesregierung verweist auf das „ukrainische Kommando“.
– Das Militär verweist auf die „Dringlichkeit der Lage“.
Wir sehen aktuell wieder, wie das Völkerrecht missachtet wird. Das Recht des stärkeren bestimmt die Regeln.
Was bedeutet das für die Soldaten?
Beispiel Drohnen-Pilot: Der Krieg wird immer mehr zum Computerspiel / Sie werden mit Joystick und VR-Brille gesteuert. Getötet wird aus der Distanz. Die Folgen der Gewalt sind nicht mehr sichtbar. (Arte Dokumentation „War-games“)
Für die Soldaten: Ein agieren in permanenter Unsicherheit. Die Gefahr ist auch hinter der Frontlinie mittelbar vorhanden. (Wie mag es sein, von einer Drohne gejagt zu werden?)
Was hat das für Effekte auf die Zivil-Bevölkerung?
Die Zivilbevölkerung ist durch Langstrecken-Drohnen betroffen. Auch wenn militärische Objekte oder Kern-Infrastuktur angegriffen wurden, waren immer viele zivile Opfer zu beklagen.
Für Soldaten und Bevölkerung bedeutet das eine permanente Unsicherheit. Was macht das mit den Menschen?
Shell-shocked nannte man die Soldaten, die in den Weltkriegen durch Granat-Beschuss traumatisiert waren.
Ähnliche Traumata können heute durch die Geräusche einer Drohne im Kriegsgebiet ausgelöst werden.
Wir wissen nicht, welche psychische Folgen der Krieg auf die Bevölkerung hat. Vergleichbar mit Bombenangriffen im WW2?
…
Kriege dienen immer nur den Mächtigen, die versuchen, ihre eigenen Interessen durchzusetzen.
…
Ramstein hat auch eine Verbindung zu diesem Thema. Die Amerikaner steuern Drohnen von diesem NATO-Militärstützpunkt
Vom 20. – 28. Juni findet wieder kurz vor Ramstein die Friedenswoche statt.
Nähere Informationen findet man unter www.stoppramstein.de
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Markus‘ Rede (teilweise Stichworte für freie Rede):
43te Kundgebung „Diplomatie statt Waffen und Sanktionen“:
Wir sind das Bündnis und demonstrieren heute hier zum 43ten Mal seit begin des Krieges in der Ukraine für Diplomatie statt…. Wir stehen hier weil wir uns gegen die einseitige Berichterstattung, die Kriegshetze und die weitere Eskalation der Konflikte in der Ukraine und in vielen anderen Konflikten weltweit aussprechen.
Seit dem 24.02.2022 erleben wir, wie die Ukraine nur noch als Gut dargestellt wird, als Hort der Zivilisation. Ausgeblendet werden 2014, Asow, Verbot anderer Parteien, Korruption, Bürgerkrieg gegen russischsprachige Bevölkerung. Deswegen müssen wir das Vorgehen Russlands nicht unterstützen, aber es ist schlicht falsch Russland als Hort des Bösen darzustellen und dabei den 2WK, die Natoerweiterung, die Annäherungsversuche Russlands in den 2000ern und die russische Angebote zu Friedensverhandlungen auszublenden.
Nordstream…. >>> Niemand aus unserer Politik hat sich für falsche Zuschreibungen entschuldigt, niemand die Ukraine angeklagt.
Durch diese Darstellung wird Diplomatie unmöglich gemacht, weil… Wir verweigern uns deshalb dieser einseitigen Darstellung und fordern Friedensverhandlungen unter Einbeziehung der Interessen beider Seiten!!! Diplomatie statt Waffen und Sanktionen !!! Keine Natosoldaten in der Ukraine!
Die Stimmung in unserem Land ist gekippt. Nicht erst seit dem sogenannten Sondervermögen, bei dem es sich um die größten Sonderschulden in der Deutschen Geschichte handelt, sondern schon seit Februar 2022, aber in der letzten Zeit in immer größeren Schritten, schlafwandeln wir in Richtung Militarisierung und Krieg.
Fünf Prozent des Deutschen BIP (Bruttoinlandsprodukt) sollen für Aufrüstung und Krieg ausgegeben werden! Sie reden ständig von Kriegstüchtigkeit. Eine Wiedereinführung der Wehrpflicht wurde nun beschlossen, wenn auch häppchenweise, und jetzt tauchen auf einmal Bundeswehrgeneräle in den Städten auf und halten Vorträge zu kommunalen Aufgaben im Kriegsfall.
Europäische Truppen sollen in der Ukraine nach einem Friedensabkommen stationiert werden hören wir überall, aber kein Wort davon, dass Russland das kategorisch ausschließt und sogar die Präsenz der Nato an seinen Grenzen als Kriegsgrund im Ukraine krieg nennt. Die Europäer torpedieren damit jede Friedensverhandlung, weil Russland diese Aussage als Drohung versteht.
Immer mehr Schiffe die russisches Öl transportieren werden in internationalen Gewässern gekapert. Das ist ganz klar illegal nach dem Völkerrecht, denn einseitige Sanktionen die nicht von der UNO beschlossen wurden zählen in internationalen Gewässern rein gar nichts.
Jüngst hat der Stabschef der französischen Streitkräfte, Fabien Mandon, auf der Konferenz der Seestreitkräfte die maritime Militärstrategie im kommenden Krieg dargelegt: Räume besetzen, Gegner in seinen Binnengewässern blockieren – gemeint ist damit die Ostsee. Von einem Krieg gegen Russland redete der Militär wie von einer beschlossenen Sache.
Wenn man nur einen Hammer hat, sieht jedes Problem aus wie ein Nagel sagt ein bekanntes Sprichwort. Was glauben wir was unsere Herrschenden machen werden, wenn jeder zweite Euro den sie in die Hand nehmen für Waffen ausgegeben wird und sie dann in Zukunft vor der Aufgabe stehen ein Problem lösen zu sollen?
Wir verweigern uns auch dieser billigen Propaganda und fordern das mit unseren Steuern die Dinge angegangen werden, die wir dringend brauchen wie z.B. Investitionen in Bildung, Gesundheit, vernünftige Renten und Sozialleistungen sowie in die zivile Infrastruktur. Kein Euro für den Krieg!! Sofortige Rückabwicklung des sogenannten Sondervermögens!! Keine europäischen Truppen in der Ukraine!!
Weil aber alle Propaganda bisher noch immer nicht für eine ausreichend kriegslüsterne Stimmung in der Deutschen Bevölkerung gesorgt hat, gehen die herrschenden gegen abweichende Meinung mit
Anna Lena Baerbock hat über 500 Anzeigen gegen unliebsame Posts von Bürgern gestellt. Eine extra darauf spezialisierte Agentur übernimmt dass für Baerbock, Habeck und andere Parteifreunde. Strack-Zimmermann hat über 1900 Sachverhalte angezeigt. Kanzler Merz nach unterschiedlichen Quellen auch Hunderte.
Da bekommt dann z.B. ein Rentner eine Hausdurchsuchung, weil er ein Bild teilt, auf dem Schwachkopf Habeck zu lesen ist. Eine Mutter erhält eine Razzia, weil sie ein Bild mit verschiedenen Aussagen unserer Regierung in überspitzter Form weitergeleitet hat. Keine einzige Lüge war enthalten, nur inhaltlich prägnanter zusammen gefasst waren dort einzelne Statements neben den Gesichtern der Politiker abgebildet.
Auf der anderen Seite schützen sich unsere Politiker durch den Paragrafen 188 des Strafgesetzbuches der Amtsträger bis in die kommunale Ebene hinein vor Beleidigungen schützen soll. Eine moderne Form der Majestätsbeleidigung wurde ins Strafgesetzbuch eingeführt könnte man sagen. Ministerpräsident Günther hat jüngst einen Eilantrag gegen Nius gewonnen, weil das Gericht im attestierte, er habe in einer Talkshow in der er Nius verunglimpfte nicht als Ministerpräsident gesprochen – dann hätte er neutral sein müssen – sondern als Parteimitglied der CDU.
Alina Lipp (Neues aus Russland),Thomas Röper (Antispiegel) und der Schweizer Militärhistoriker und ehemalige Geheimdienstoffizier Jacques Baud sanktioniert wegen Meinungsverbrechen die nach deutschem Recht nicht strafbar sind.
Wir stehen hier deshalb auch für eine Kultur der Freien Rede ohne Angst vor Repressalien! Demokratie braucht offenen Diskurs anstatt einem immer engeren Meinungskorridor des noch Sagbaren der von den Hilfstruppen unserer Regierung bewacht wird!!!
Als wäre das alles nicht genug hat der neue Caligula aus Amerika, Donald Trump, die Büchse der Pandora vollends geöffnet. Der Einfall in Venezuela und die Entführung des Präsidenten Maduro stellen die bisher für unmöglich gehaltene Zuspitzung dieses ganzen Irrsinns dar. Wenn ein Land den Präsidenten eines anderen entführen darf und danach einfach erklärt das Land zu verwalten und die Ölgeschäfte zu managen, dann darf das jedes Land auf dem Planeten das sich dazu in der Lage sieht…. (Iran, Taiwan, viele andere…) Diplomatie statt Waffen….
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Ansgars Rede:
Liebe Freundinnen und Freunde des Friedens!
In einer Zeit, in der
— der Krieg in der Ukraine weiter wütet,
— die Bundesregierung nichts unternimmt, um die für dieses Jahr geplante Stationierung von US-Mittel- und Langstreckenraketen in Deutschland zu verhindern und sogar selber 400 Marschflugkörpern vom Typ Tomahawk aus US-Produktion kaufen will, und die Berliner Morgenpost dazu titelt: „Warnung an Putin: Deutschland wird Raketenmacht – Waffen reichen bis Russland“. (1)
— Ex-Außenminister Joschka Fischer die Atombombe für Europa fordert und Kanzler Merz bekannt gibt, dass Gespräche über einen europäischen atomaren Schirm geführt würden (2a) und der letzte Rüstungskontrollvertrag zwischen USA und Russland zur Begrenzung von Atomwaffen, das ‚New START-Abkommen‘, vorgestern ausgelaufen ist (2)
Dazu kann man sogar bei der ‚Tagesschau‘ lesen: „Der russische Staatschef Wladimir Putin hatte bereits im September darauf hingewiesen, dass der Vertrag ausläuft und ein neues Angebot gemacht … Dabei forderte er, dass die Bedingungen für eine vollständige Wiederaufnahme des Vertrags geschaffen würden und Bemühungen zur „Normalisierung der bilateralen Beziehungen“ … Moskau erneuerte in dieser Woche seinen Vorschlag, die Grenzen von „New START“ für ein weiteres Jahr einzuhalten. Die USA äußerten sich nicht“. (3)
— der CDU-Bundestagsabgeordnete David Preisendanz in der FAZ fordert, Frankreich müsse Deutschland im Gegenzug gegen einen „substanziellen finanziellen Beitrag“ „maßgeblich[e]“ Mitentscheidung bei der „Modernisierung“ und „taktischen Erweiterung“ der Nuklearstreitmacht Frankreichs einräumen und – man höre und staune – Deutschland solle rüstungsindustriell und militärisch „zentrale Führungsmacht Europas“ werden. (4) – Mich erinnert das stark an ‚GröFaZ‘ ‚Größter Feldherr aller Zeiten‘ – wie Hitler genannt wurde …
— eine deutsche Panzerbrigade unter Bruch der NATO-Russland-Grundakte dauerhaft in Litauen stationiert ist und die Truppenstärke in diesen Tagen von 500 auf 1800 erhöht werden soll – zur – ich zitiere die Tagesschau: zur „Verbesserung des Schutzes der NATO-Ostgrenze“. (5) Mit anderen Worten: es wird ein möglicher Angriff durch Russland suggeriert, was meines Erachtens völlig realitätsfern ist. Russland hätte längst Grund gehabt, NATO-Einrichtungen anzugreifen, denn die NATO ist der eigentliche Kriegstreiber in der Ukraine, was man nicht nur aus der Aussage des ehemaligen Generalsekretärs der NATO, Jens Stoltenberg, entnehmen kann, der gesagt hat: „Der Krieg begann nicht 2022, sondern 2014“, also mit dem von den USA instrumentalisierten Maidan-Putsch. Auch die Verhinderung des Friedensabkommens zwischen Russland und Ukraine, das schon wenige Wochen nach dem russischen Einmarsch in Ankara ausgehandelt war, durch den Emissär der NATO, den damaligen Premierminister von England Boris Johnson, macht deutlich, wer gegen Russland Krieg führt – die NATO!
–US-Wissenschaftler die sogenannte Doomsday Clock, die vor einem katastrophalen Ende der Menschheit warnt, auf 85 Sekunden vor Mitternacht setzten – so dicht wie nie zuvor in der Geschichte. (6)
— der Bundestag in aller Stille ein Gesetz beschlossen hat, das alle mit hohen Geld- und Gefängnisstrafen bedroht, die von der EU sanktionierten Mitbürgern mit Geld oder Lebensmitteln helfen! – Übrigens: Gegen dieses Gesetz stimmte nur die AfD, die Linke und die grünen enthielten sich. (7),(8)
— unsere Petition für die Rücknahme der unmenschlichen EU-Sanktionen gegen deutsche Journalisten in 2 Wochen nur 215 Unterschriften erhält (9),
— ein Gymnasiast wegen „Beleidigung“ vor Gericht angeklagt wird, weil er eine Karikatur gegen eine Bundeswehr-Veranstaltung an seiner Schule veröffentlicht hat, (10)
– ein Arbeiter am Flughafen Leipzig/Halle fristlos gekündigt wird, weil er sich nach seiner Schicht an einem Protestmarsch beteiligte, der sich gegen Waffenlieferungen an Israel richtete, und eine Rede gegen Kriegsvorbereitung und Rüstungsexporte gehalten hat, (11)
— unter dem Titel „Ernstfall – Was, wenn Russland uns angreift?“ das German Wargaming Center der Bundeswehr-Universität Hamburg und die ‚Welt‘ eine sicherheitspolitische Krise in Europa simuliert. Das ‚Wargame‘ beginnt mit: „Stellen Sie sich vor: Es ist Dienstag, der 27. Oktober 2026. 6.47 Uhr. Im Bundeskanzleramt in Berlin brennt Licht. Das fiktive Szenario: Russische Truppen stehen an der Grenze zu Litauen, offenbar bereit, in das Nato-Land einzumarschieren.“ Im Vorwort des „Wargaming-Handbuchs der Bundeswehr“ schreibt der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer: „Warum brauchen wir Wargaming gerade jetzt in der Bundeswehr? Die Antwort darauf ist simpel. Kriegstüchtigkeit.“ (12)
Wie lange wollen wir uns dieses Einstimmen auf einen Krieg gegen Russland noch bieten lassen???
In dieser Zeit setzen wir uns alle ein für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit!
Ich danke Euch!
Aachen, den 7.Februar 2026, Dr.Ansgar Klein
1 https://www.nachdenkseiten.de/?p=144835 ,
(2a) https://www.nachdenkseiten.de/?p=145703
3 https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/atomwaffenvertrag-new-start-endet-100.html
5 https://www.tagesschau.de/inland/brigade-litauen-nato-100.html
6 https://www.zdfheute.de/politik/ausland/atomvertrag-new-start-russland-usa-wettruesten-100.html
7 https://dserver.bundestag.de/btd/21/036/2103637.pdf
8 https://rtdefree.info/meinung/268363-buerokratische-todesstrafe-wer-eu-sanktionierten/
11 https://gewerkschaftsforum.de/jobverlust-wegen-antikriegsprotest/
12 https://www.nachdenkseiten.de/?p=145932
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