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Dass der 2. Weltkrieg fast 60 Millionen Menschen das Leben gekostet hat, der am 1. Sept. 1939 mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf  Polen begann und dem ab 1941 der Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion folgte, scheint heutige hochrangige Militärs nicht daran zu hindern, offen von der Möglichkeit eines Krieges gegen Russland zu sprechen, der – geostrategisch gesehen – hauptsächlich auf dem Territorium  Deutschlands ausgetragen würde. Beispiel: Rede des Generalstabschefs der britischen Armee, General Sir Nicholas Carter am 22. Januar 2018 am Royal United Services Institute (RUSI): https://deutsch.rt.com/international/75019-worauf-sich-westen-vorbereiten-muss-krieg-mit-russland/

Liebe Leserin, lieber Leser! Machen Sie sich die Mühe, folgende komprimierte Fassung der Auszüge aus dieser Kriegspropaganda-Rede gegen Russland zu lesen! (mit Minutenangaben aus dem Video)

[min:7:26] „Angesichts von Russland als der komplexesten und fähigsten Herausforderung unserer Sicherheit seit dem Kalten Krieg … steht jetzt der Wettbewerb der Großmächte im Mittelpunkt der nationalen Sicherheit.

[min: 7:49] „… Beispiele für die Waffen in dieser Ära des ’ständigen Wettbewerbs‘, die die regelbasierte internationale Architektur, die unsere Stabilität und unseren Wohlstand seit 1945 gesichert hat, bedrohen, sind: Energie, Bargeld – als Bestechungsgelder -, korrupte Geschäftspraktiken, Cyber-Angriffe, Attentate, Fake News, Propaganda und sogar militärische Einschüchterung.

[min:9:12] „… Russland stellt die komplexeste und fähigste staatliche Bedrohung für unser Land seit dem Ende des Kalten Krieges dar. Und meine Stabschefkollegen aus den USA, Frankreich und Deutschland teilten diese Ansicht …“

[min:10:01] „die Fähigkeiten Russlands …  konzentrieren sich unbarmherzig darauf, ihre Gegner zu besiegen…“

[min:11:41] „Ihre derzeitige Einfluss- und Desinformationskampagne ist eine Form des ‚Systemkampfes‘, der darauf abzielt, das politische und soziale System, auf dem unsere militärische Stärke beruht, zu delegitimieren. Und das untergräbt unsere Basis, …Dieser ‚Systemkrieg‘ muss gewonnen werden.“

[min:18:33] „ … Ich denke, Russland könnte die Feindseligkeiten früher einleiten, als wir erwarten, und viel früher, als wir es unter ähnlichen Umständen tun würden.“

[min:21:56] „… wir haben vielleicht keine Wahl hinsichtlich eines Konflikts mit Russland.“

[min:22:35] „…Erstens sollten wir sehen, dass Russland Stärke respektiert, … wir müssen zeigen, dass wir kampfbereit sind. an der Ostflanke der NATO …“

[min:24:51]  „ … Ebenso wichtig ist … unser kombiniertes Ingenieurregiment mit der Bundeswehr in Minden.“

[min:25:26] „…wir müssen weiter an der Verbesserung der NATO arbeiten … und … an der Verstärkung der Forward Presence, in unserem Fall zum Teil in Polen, aber besonders in Estland.

[min:26:15] „…wir müssen in der Lage zu sein, den potentiellen ‚Raketen-Schild‘ ausmanövrieren zu können, den sie [die russische Föderation] gegen unsere Verstärkungsoperationen errichten werden. Wir müssen daher, über Land auf Straßen und Schienen manövrierfähig sein. Unser Kampfkonzept zielt darauf ab, die Einsatzfähigkeiten über Land auf Entfernungen bis zu 2.000 Kilometer auszubauen.

[min:27:25] „…unser Bedarf an einer vorgelagerten Basis muss betont werden. Deshalb prüfen wir den Erhalt unserer Infrastruktur in Deutschland, …in Rheindahlen und in Sennelager. Sowie unsere dort stationierten Schwerlast-transporter und unser Munitionslager.

[min:28:42] „ … unsere Ressourcen zielgerichtet einzusetzen und in den Ländern an vorderster Front zu mobilisieren. …sowie einige der Schwierigkeiten zu identifizieren, wie Engpässe bei Brücken und beim Eisenbahnverkehr … wir müssen uns darauf vorbereiten, den Krieg zu führen, den wir vielleicht führen müssen.

[min:37:58] „Abschließend möchte ich unterstreichen, dass unsere Fähigkeit, diesen Bedrohungen vorzubeugen oder auf sie zu reagieren, beeinträchtigt wird, wenn wir ihnen nicht jetzt gerecht werden. Sie stellen eine klare und gegenwärtige Gefahr dar. Sie liegen jetzt vor der Haustür Europas.“

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Fazit: Deutlicher kann man die Propagierung eines Feindbildes zum Zweck der Vorbereitung eines Krieges nicht machen. Zur Erinnerung: allen Angriffskriegen, die US-geführte NATO-Mitglieder seit 1999 aus geostrategischen Gründen geführt haben, ging eine Lügen-Propaganda voraus, um die eigene Bevölkerung auf eine „humanitäre Intervention“ (Neusprech für „Angriffskrieg“) vor zu bereiten; Beispiele: die Kriege gegen Serbien, Irak, Libyen, Syrien.

Was tun? Unser Bestreben muss es sein, den Konfrontationskurs gegen Russland in eine Kooperation mit Russland umzusteuern. Die Aachener Bürgerinitiative (BI) „Gute Nachbarschaft mit Russland“ will mit ‚Diplomatie von unten‘ diesen Weg gehen. Nehmen Sie Kontakt auf mit dieser BI über www.ac-frieden.de  ->‘Kontakt‘!

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